Die Tragödie hinter dem Namen SAROWA

SAROWA Namen Bedeutung Rucksäcke

Dies ist die Geschichte wie ich auf den Namen SAROWA kam.

Hinter dem Namen steckt ein nigerianischer Mann, Ken Saro-Wiwa, der fest von seiner Meinung überzeugt und mit Mut bereit war die Konsequenzen für seine Standfestigkeit zu tragen. Am 10. November 1995 wurde er erhängt und starb.

Geboren wurde Kenule 1941 im Stamm der Ogoni im ölreichen Nigerdelta.
80% des nigerianischen Erdöls wurde dort gefördert mit katastrophalen Auswirkungen für die Umwelt und dem Menschen. Seit 1958 wurden natürliche Lebensräume, Gewässer und landwirtschaftliche Flächen der Ogoni zerstört. Die massiven, andauernden Umweltverschmutzungen nahmen die Lebensgrundlage und führte zum Tod tausender Menschen. Genaueres findet sich im Buch: „Flammen der Hölle“ von Ken Saro- Wiwa.

Als Mitbegründer und Vorsitzender der Organisation Movement for the Survival of the Ogoni People (kurz MOSOP) regte Ken Saro-Wiwa 1995 weltweit Aufmerksamkeit. Ihm und acht weiteren Mitgliedern der MOSOP wurde von der Militärregierung Nigerias vorgeworfen für den Tod von vier Stammesältesten der Ogoni verantwortlich zu sein. Nach einjähriger Inhaftierung und einem öffentlichen Schauprozess bei dem, wie später rauskam bestochene Zeugen aussagten, wurden alle zum Tode verurteilt. Trotz internationaler Proteste wurde das Todesurteil vollzogen. Während seiner Inhaftierung erhielt er den „Alternativen Nobelpreis“ Right Livelihood Award und den Goldman Environmental Prize.

Kenule Beeson Saro-Wiwa wollte durch friedliche, gewaltfreie Demonstrationen wirken. Ziele der MOSOP waren politische und kulturelle Autonomie, Instandsetzung der geschädigten Gebiete und Anteilnahme an den Ölgewinnen.

Bei Sarowa werden die Produkte von Menschen gefertigt, die faire Löhne erhalten. Die Produkte selber sind genäht aus Stoffen, die als Reste andernfalls umweltschädigend in der Natur entsorgt werden würden. Die Natur liegt uns am Herzen. Immer wenn ich mir seine Lebensgeschichte durchlese wird mir klar, wie viel er für unsere Natur geopfert hat und es motiviert mich täglich. 

Durch den upcycling Prozess von Stoffresten schonen wir die Umwelt und versuchen so dem Vorbild von Ken Saro Wiwa zu folgen. Natürlich werden wir nicht bedroht, wie es dieser Aktivist wurde. Trotzdem versuchen wir die Umwelt vor Ausbeutung und Zerstörung zu schützen und arbeiten täglich daran dies zu verbessern.

Benedikt